Episode 409: The Birds and The Bees (Familie)

Episode 409
“The Birds and The Bees”
(Familie)

Drehbuch: Matthew B. Roberts & Toni Graphia
Regie: David Moore

It’s only simple.”
(Jamie Fraser)

 

ACHTUNG: Der folgende Text enthält Spoiler. Nicht nur Spoiler zur Serie und der aktuellen Folge, sondern auch zu allen Büchern von Diana Gabaldon, die bis zum heutigen Datum erschienen sind.

Diese Folge ist für mich ein lang ersehntes Geschenk, weil diese Episode keine Adaption gewesen ist, sondern die exakte Transformation des Buches auf den Fernseher, bei der die Seiten aus Dianas “Der Ruf der Trommel” auf der Leinwand zum Leben erwacht sind. Das ist etwas, das wir passionierte BL uns schon so oft gewünscht haben und das es bisher nur selten gegeben hat. Trotz einiger Änderung sind Handlung, Charaktere und Dialoge so buchnah übernommen worden, dass diese Folge einfach nichts anderes als phantastisch werden konnte, denn keiner kennt die Frasers besser als Diana und keine Drehbuchautoren verstehen meiner Meinung nach Dianas Charaktere besser, als Matt und Toni. In vielen Podcasts, die ich gehört habe und in diversen Interviews, die ich gelesen habe, hat Matt als langjähriger BL bewiesen, dass er nicht nur versteht, sondern auch fühlt, dass Dianas Bücher und ihre Charaktere etwas Einzigartiges sind. Nebenbei besitzt er auch noch das Talent, dieses Gefühl, das OL nicht nur bei ihm, sondern auch bei uns auslöst, auf den Bildschirm zu transportieren. Daher liebe ich Matts Drehbücher und auch die, die er zusammen mit Toni schreibt, sehr, denn obwohl sie erst durch ihren Job als Drehbuchautorin zu OL gekommen ist, besitzt auch Toni das nötige Fingerspitzengefühl, um Dianas Familiensaga gerecht zu werden. Dieses Storytelling ist das, was ich von den Serienverantwortlichen eigentlich jede Woche erwarte und mit dieser Folge haben sie die Messlatte meiner Erwartungen wieder ein Stück höher gesetzt, weil sie mir bewiesen haben, dass sie Dianas Bücher auf die Leinwand bringen können und nicht nur eine abgespeckte oder veränderte Version dessen, was wir als OL kennen und lieben.
Nicht nur das Drehbuch und die Regie und Bears wundervolle Kompositionen – Habt ihr gehört, dass er einen Mix aus dem Roger und Brianna Theme und dem FR Theme erschaffen hat? – sondern auch Terrys einzigartige Kostüme –  besonders Brees Jagd-Ensemble und Ians  neues, indianisch angehauchtes, Outfit (Link 1 und Link 2) – haben zu dieser epischen Folge beigetragen. Nicht zu vergessen auch das, was Sam, Cait, Sophie und Richard aus dem Drehbuch gemacht haben. Alle haben einzeln in ihren Rollen schon geleuchtet, aber in ihren Interaktionen miteinander haben sie gestrahlt und haben uns auf eine große emotionale Reise mitgenommen. Sam war mal wieder einmal phänomenal, Cait großartig, Ed furchterregend und sogar Dui als Rollo bezaubernd, aber diese Folge gehört meiner Meinung nach Sophie. So wie schon Sam und Cait viele außergewöhnliche Momente in dieser Staffel und in der gesamten Serie hatten, bietet diese Staffel und ganz besonders diese Episide Sophie die Bühne, ihr Talent zu beweisen. Nicht nur drehbuchtechnisch hat sich ihr Charakter von einem unreifen und behüteten Teenager zu einer starken und unabhängigen Frau entwickelt, sondern auch Sophie hat sich seit ihrem ersten Auftritt in Staffel 2 als Schauspielerin weiterentwickelt. Sie ist in ihrer Rolle als Brianna nicht nur angekommen, sondern wird auf dem Bildschirm zu ihrem Charakter, so wie auch Sam zu Jamie wird und Cait in ihrer Rolle als Claire voll und ganz aufgeht. Besonders beeindruckt hat mich Sophie, wenn sie am Morgen nach ihrer Vergewaltigung alleine durch den Schankraum geht und nur durch die Art und Weise, wie sie sich bewegt und wie sie ihren Oberkörper hält, mir Briannas innere Unruhe, ihre Angst vor den Männern und ihre Scham, dass vielleicht einer von ihnen Zeuge ihrer Vergewaltigung gewesen ist, so nahe bringt, dass ich mich fast genauso unwohl fühle wie sie. Auch im weiteren Verlauf dieser Folge zieht Sophie alle Register und zeigt uns mit ihrem Talent, dass Brianna seit dem Abend in der Taverne nicht mehr Brianna ist und auch vielleicht nie wieder sein kann und dass nicht mit großen Worten und emotionalen Ausbrüchen, sondern hauptsächlich nur durch ihre Körpersprache. Diese zeigt uns nonverbal, dass Brianna sich in ihrem Körper nicht mehr zu Hause fühlt und dass sie aus ihm ausbrechen möchte.
Diese Folge hat mich emotional so mitgenommen, gefesselt, überwältigt und aufgewühlt, wie bisher nur selten eine Episode im OL Universum. Ich war so durch die Handlung gefesselt, dass ich manchmal gar nicht wusste, wohin mit meinen vielfältigen Emotionen, die in meinem Innersten Achterbahn gefahren sind. Ich habe in dieser Folge ALLES gefühlt, was man fühlen kann – Freude, Hingabe, Liebe, Verzweiflung, Überraschung, Mitgefühl, Wut und Trauer. Ich habe mit unseren Protagonisten Freudentränen geweint, habe viele Tränen der Rührung vergossen und konnte diese auch bei verzweifelten Momenten nicht zurückhalten. Es ist schwierig, diese Episode in Worte zu fassen – vielleicht beschreiben es diese Worte am Besten, was die 60 Minuten Sendezeit mit mir gemacht haben: meine Gänsehaut hatte Gänsehaut!

 

You’re Jamie Fraser?!
Der Moment, in dem sich Jamie und Brianna das erste Mal begegnen, ist schlicht und ergreifend perfekter als perfekt. Matt hat zu dieser Szene gesagt, dass es sich für uns BL so anfühlen sollte, wie wir den Moment erlebt haben, als wir das Treffen das erste Mal im Buch gelesen haben. Kudos an alle, die diese für uns BL so wichtige Szene zu dem gemacht haben, was sie ist –  ein direkt aus dem Buch auf die Leinwand gesprungener Augenblick, den ich mir in meinen Gedanken immer genau so ausgemalt habe. Wenn mich dieser Moment im Buch schon immer sehr ge- und berührt hat, dann bekommt er durch das Zusehen-Dürfen noch eine ganz andere Dimension. Es ist wirklich ein Geschenk, das erste Treffen zwischen Vater und Tochter nicht lesen zu können, sondern es jetzt endlich, nach all den Jahren des Wartens, live und in Farbe sehen zu dürfen. Ich bin so dankbar, dass Matt und Toni den Dialog aus dem Buch beibehalten haben, denn nicht nur Sams und Sophies Darstellung, sondern auch die Entscheidung nichts an der Szene aus dem Buch zu ändern, hat diesen Moment erst zu dem gemacht, was er ist. Als sich Vater und Tochter das erste Mal in ihrem Leben umarmen, höre ich in meinem Kopf die Worte aus dem Buch und ich kann es kaum glauben, alles so zu sehen, wie ich es gelesen habe. Es ist alles da – Jamies Gefühlschaos aus Freude, Glück, Unsicherheit und purer Liebe für das Kind, dass er schon beschützt hat, bevor es überhaupt geboren war. Auch seine mit Tränen gefüllten Augen, das erste Mal, dass er seine Tochter sanft und vorsichtig berührt, so als ob sie sich in Luft auflösen könnte, können wir miterleben. Auch Briannas Emotionen, die sich kaum von denen ihres Vaters unterscheiden, sind kaum zu übersehen und auch ihre Erleichterung, endlich den Mann gefunden zu haben, der ihr in zweierlei Hinsicht das Leben geschenkt hat – einmal an dem Tag, als er sie gezeugt hat und dann an dem Morgen des 16. April 1746, als er das selbstloseste Opfer, das man im Namen der Liebe erbringen kann, erbracht hat und ihre Mutter zurück durch die Steine, in eine sichere Zukunft geschickt hat, damit Brianna leben kann. Brianna weiß nur das über Jamie, was ihre Mutter ihr über ihn erzählt hat und das Bild, das sie ihrer über ihren leiblichen Vater gemalt hat, gleicht eher dem eines Märchenprinzen, als dem eines Mannes aus Fleisch und Blut, denn Claire hat Jamie in ihren Erinnerungen fast unantastbar hochgehalten. Der erste Eindruck, den Brianna von ihrem leiblichen Vater bekommt, ist aber so ganz anders, als die Heldengeschichten, die sie über ihn gehört hat, denn sie findet ihn in einer Seitengasse, wie er sich an einer Mauer erleichtert und stellt fest, dass Jamie einfach nur ein Mann ist und kein Superheld. Aber sie lernt noch so viel mehr über ihn in den ersten Sekunden ihrer Begegnung, nämlich dass Jamie ihrer Mutter treu ergeben ist, dass er bestimmend, aber freundlich ist und das Wichtigste, dass er sie liebt, sich diesen Moment immer herbeigesehnt hat und dass sie in seinen starken Armen Halt und Trost finden kann.
Ich könnte diese Szene immer und immer wieder gucken und würde immer wieder neue Dinge in Sams Gesicht lesen können, so wie ich immer wieder Neues entdecke, wenn ich Stellen in Dianas Büchern erneut lese. Ich hätte es nach all den Momenten, in denen Sam mich immer wieder mit seinem Schauspiel beeindruckt, begeistert und überrascht hat, nur schwer für möglich gehalten, dass er sein Können noch toppen könnte. Aber immer dann, wenn ich denke, dass ich die ganze Bandbreite seines Talents schon gesehen habe, werde ich von ihm eines Besseren belehrt. Wie viele Emotionen kann dieser Mann bitte schön noch mit seiner Mimik, seinen Augen und seinen Wangenknochen ausdrücken? An alle Kritiker und Juroren diverser Awardgremien: nehmt die Tomaten von den Augen, denn SAM HEUGHAN hat endlich eine Anerkennung für sein außergewöhnliches und einzigartiges Talent verdient!

Aber Brianna trifft an diesem Tag in Wilmington nicht nur auf ihren leiblichen Vater, sondern auch auf ihre Mutter, die ihre Tochter so schmerzlich vermisst hat und die es nicht fassen kann, wer da neben Jamie auf der Bank sitzt. Ich kann mich vor Freude kaum auf meiner Couch halten, als Jamie und Brianna nebeneinander sitzend auf einer Bank auf dem TV auftauchen. Vielen Dank an Maril, die sich für diese kleine, aber für uns BL doch so wichtige Buchszene eingesetzt hat, denn ursprünglich sollten Vater und Tochter Claire einfach nur auf der Straße begegnen. Claires Schock, ihre Verwirrung darüber, dass Brianna leibhaftig vor ihr steht und ihre unglaubliche Freude, ihre Tochter in die Arme schließen zu können, sind ihr ins Gesicht geschrieben. Ihre Augen, die vor Unglauben ganz groß sind, bewegen sich hin und her, so wie sie es auch schon in Folge 305 getan haben, als Jamie in der Druckerei in Ohnmacht gefallen ist und sie nicht glauben konnte, was sich gerade vor ihren Augen ereignet. Ihr unruhiger Blick findet Halt in Jamies Augen, die vor Rührung mit Tränen gefüllt sind, denn er ist von dem, was er sieht, überwältigt – seine Frau hält ihre gemeinsame Tochter in den Armen und dieses Bild, das er sich in den letzten zwanzig Jahren unzählige Male ausgemalt hat, ist zur Realität geworden. Kudos an Sam, Cait und Sophie, denn sie hätten diese Szene und die in der Gasse für mich nicht besser darstellen können.

Aber die Familie Fraser besteht nicht nur aus Jamie und Claire, wie Brianna feststellen muss und so lernt sie an dem Tag, als sie ihren Vater das erste Mal trifft und ihre Mutter wiedersieht, auch ihren Cousin Ian kennen, der wieder einmal sein unkompliziertes und herzliches Gemüt zeigt. „When it comes to you, Auntie Claire, I’ve learned it’s better not to ask too many questions.“ ist die einzige Erklärung, die er benötigt und anstatt zu fragen, woher das neue Familienmitglied kommt, heißt Ian Brianna mit offenen Armen willkommen. Auch Murtagh stellt keine große Fragen, wie Brianna es nach FR und vor allem ins 18. Jahrhundert geschafft hat, sondern gibt ihr mit seiner Frage „What took ye so long, lass?” das Gefühl, ein Mitglied dieser Familie zu sein, das schon sehnsüchtig erwartet wurde.

 

It’s good to have family around
Es ist wundervoll, zu sehen, wie die gesamte Familie Fraser am Abend ihrer Ankunft auf FR an einem Tisch sitzen und erste familiäre Bande knüpfen. Ich fühle mich in dieser Szene sehr wohl und könnte stundenlang an dem munteren Treiben teilhaben und beobachten, wie Jamie und Claire immer wieder kleine Zärtlichkeiten austauschen und auch Claire Brianna ab und an über den Arm streichelt, so als ob es niemals anders gewesen wäre. Sehr gefreut hat mich die Geschichte, die Murtagh über den vierzehnjährigen Jamie und seine Cousine Tibby erzählt, die wir BL aus Dianas erstem Buch “Feuer und Stein” gut kennen. Auch Brianna scheint sich am Tisch ihrer Eltern wohl zu fühlen, obwohl Claire bemerkt, dass ein Schatten auf ihrer Seele lastet, was ihr ganz besonders in dem Moment bewusst wird, wenn sie Brianna von ihrer Begegnung mit George Washington erzählt und diese aber, für die Tochter eines Geschichtsprofessors und für eine ehemalige Geschichtsstudentin, nur mäßig Interesse daran zeigt, sondern sich müde ins Bett verabschiedet. Claire schiebt Briannas Desinteresse auf ihre Trennung von Roger, wird aber noch im Laufe dieser Folge herausfinden, dass Brees Liebeskummer nur die Spitze des Eisbergs ist und viel schlimmere Erfahrungen ihre Tochter nachts nicht schlafen lassen.
Die anschließende Unterhaltung zwischen Murtagh und Jamie über die Ähnlichkeit, die Brianna mit Ellen hat, berührt mich sehr und Murtaghs Aussage „You’ve suffered enough pain in your life. .. I’m glad for ye, lad.“ rührt mich zu Tränen, denn er hat so verdammt recht, dass Jamie sich nach all den schweren Jahren dieses Glück mit seiner Frau, seiner Tochter, seiner Familie an seinem Tisch in seinem Haus mehr als verdient hat.

Während es offensichtlich ist, dass Jamie Brianna mit Ehrfurcht und Hingabe beobachtet, so als ob er einen wertvollen Schatz begutachtet, und sie immer liebevoll betrachtet, wenn er sich unbeobachtet fühlt, ist es nicht ganz so auffällig, dass auch Brianna ihren leiblichen Vater studiert, vor allem, wie sich das Zusammenleben mit ihn und ihrer Mutter von dem mit Frank unterscheidet. Brianna erzählt Claire, dass Frank wusste, dass sie zu Jamie zurückgeht, weil auch er den Nachruf aus der Wilmington Gazette gefunden hat, lange bevor Brianna ihn entdeckte. Claires Reaktion auf diese unerwartete Nachricht ist sehr verhalten, denn sie weiß nicht, wie sie mit dieser erschreckend Nachricht umgehen soll, außer, dass sie sich schuldig fühlt, Franks Herz wieder einmal gebrochen zu haben. Obwohl er wusste, dass Claires Herz immer bei Jamie war, ist es doch etwas anderes, den endgültigen Beweis ihrer Zuneigung zu diesem Mann in Form einer alten Zeitungsannonce in den Händen zu halten. “I see why you had to come back to Jamie.” ist Briannas ehrliches und für Claire überraschendes Eingeständnis, dass sie den Unterschied zwischen einer Ehe aus reiner Verpflichtung und einer aus Liebe erkannt hat und dass sie ihrer Mutter keinen Vorwurf macht, Jamie niemals aufgegeben zu haben.

Die nachfolgenden Momente, die uns einen Eindruck in den Alltag auf FR verschaffen, sind mehr als wir verdient haben und ich bin sehr glücklich darüber, bei der großen Wäsche auf FR dabei sein zu dürfen, beobachten zu können, wie Jamie Briannas Schießkünste bewundert und schmerzlich feststellen muss, dass Frank ihr das Schießen und noch so viel mehr an seiner statt beigebracht hat oder auch zu sehen, wie die Frasers an Jamies Whisky Destillerie ihr Zusammensein genießen. Es ist fast ein perfektes Familienleben, wenn da nicht dieses Rumgeeiere zwischen Jamie und Brianna wäre, die um Frank und um ihre Beziehung zueinander herumschleichen, wie die Katze um den heißen Brei. Jamie, der sonst immer genau weiß, was zu tun ist, legt im Umgang mit seiner Tochter eine fast ängstliche Unsicherheit an den Tag. Er ist schüchtern, zurückhaltend und achtet auf jedes Zögern von Seiten Briannas, das ihm die unsichtbare Barriere bewusst macht, die sie um sich herum aufgebaut hat und die Jamie, aus Angst ihr zu Nahe zu treten, nicht überschreiten möchte. So bremst er seine Liebe zu seiner Tochter permanent aus, um sie nicht mit seinen Gefühlen zu überfordern, denn das Einzige, was er nicht möchte, ist Brianna zu verletzten. Daher behandelt er sie die ersten Wochen ihres Kennenlernens wie ein rohes Ei, bis Claire dem ganzen Eiertanz ein Ende setzt und Vater und Tochter zusammen auf Bienenjagd schickt. Jamie hat zuvor schon durch ein paar Tage allein in der Wildnis zu seinem Sohn ein Band der Verbundenheit knüpfen können, also warum sollte das bei seiner Tochter nicht auch funktionieren?

 

It’s only simple
Der Moment, wenn Jamie Brianna beim Schlafen beobachtet und diese im Schlaf lächelt, ist für ihn ein sehr bewegender Augenblick (und auch für mich), weil er sich in seiner Tochter wiedererkennt, denn auch er lächelt im Schlaf, was wir in Jamies und Claires Hochzeitsnacht, wenn er schlafend neben seiner Frau liegt, sehen konnten. Ich liebe es, wie Jamie strahlt und wie seine Augen leuchten, weil er seiner Tochter nach mehr als zwanzig Jahren endlich beim Schlafen zusehen darf und es ist ein sehr rührender bittersüßer Moment, denn auch wenn Vater und Tochter jetzt vereint sind, hat Jamie noch nicht den Platz im Herzen seiner Tochter, den er verdient hat. Die Dinge, die Jamie in seinem Leben schon ertragen musste – die Folter in Wentworth, den Verlust seiner Tochter Faith, die sieben Jahre in der Höhle, seine Gefangenschaft in Ardsmuir, seine Zeit auf Helwater, die Trennung von seinem Sohn – verblassen alle in dem Bewusstsein, dass er die ersten zwanzig Jahre in Briannas Leben verpasst hat. Es macht mich traurig, dass er um das Natürlichste der Welt, die Liebe und das Vertrauen seiner Tochter, kämpfen muss, denn er möchte nicht nur von ihr geliebt werden, weil er der Mann ihrer Mutter ist, sondern auch um seinetwillen.

Die Bienenjagd ist auch wieder einer dieser Buchmomente, die Matt und Toni intakt gelassen haben und es sind wundervolle Szenen, die ich sehr genieße, denn es ist einfach schön, Jamie in Gegenwart seiner Tochter gelöst und fröhlich zu sehen und sein Stolz über diesen wertvollen Menschen an seiner Seite ist unübersehbar. Brianna fragt Jamie nach der Bedeutung der Worte “A leannan” und “M‘ annsachd”, die er schon seit ihrem ersten Treffen für sie verwendet. Jamie antwortet, dass man diese Begriffe mit “My Darling” und “My blessing” übersetzen kann und es ist das erste Mal seit ihrer Begegnung in Wilmington, dass sie von Jamie hört, was sie ihm bedeutet und es nicht nur erahnen kann. Das Gespräch, das Vater und Tochter auf dieser Jagd miteinander führen, ist schon lange überfällig, denn es wird Zeit, dass diese beiden Menschen, die zwar blutsverwandt sind, sich aber genauso wenig kennen, wie Fremde einander, endlich einen Weg zueinander finden. Jamie und Brianna tun sich selbst einen großen Gefallen, in dem sie ihr erstes Vater-Tochter-Gespräch offen und ehrlich miteinander führen und auch Wahrheiten sagen, die den anderen vielleicht verletzen könnten. So gesteht Brianna ihrem Vater “I feel disloyal to him even being here with you.” und diese Worte sind für Jamie nicht einfach zu hören, aber sie sind ehrlich und Ehrlichkeit ist das Einzige, was als Basis für diese Vater-Tochter-Beziehung dienen kann. Jamie macht Brianna klar, dass er niemals Frank ersetzen kann und es auch nicht möchte und er sagt ihr, dass er ihm dankbar dafür ist, dass er das Kind eines anderen Mannes als seines angenommen, geliebt und großgezogen hat und auch dafür, dass Frank sich um Claire gekümmert hat, als er es nicht konnte. Jamies aufrichtiges Geständnis nimmt dem Phantom Frank, das wie eine Mauer zwischen ihm und seiner Tochter steht, den Schrecken und es ist der erste Schritt in eine Zukunft, in der seine Tochter ihn als Vater anerkennen und sich ihm öffnen kann, um ihm den Platz in ihrem Herzen zu geben, den er sich immer schon gewünscht und den er so sehr verdient hat. “Ye’re my flesh and blood. And since ye returned to me, I’m finding ye’re my heart and soul as well.” – kann ein Vater seiner Tochter ein größere Liebeserklärung machen? Das ist der Beginn einer Vater-Tochter-Beziehung, die sich für Brianna anders anfühlen wird, als das, was sie und Frank miteinander verbunden hat, aber die nicht weniger intensiv und innig sein wird. Manchmal haben die kompliziertesten Dinge eine ganz einfache Lösung, denn Brianna erkennt, dass sie zwei Väter hat, die sie lieben kann, ohne einen von ihnen zu verraten und so wird “Da” zu einem Anfang und zur simpelsten Lösung für ein fast unlösbares Problem.

Das Gespräch zwischen Jamie und Claire, das sie nachts im Bett führen, zeigt uns zum einen, wie Jamie als Vater fühlt und zum anderen, wie sehr er in der Beziehung zu Claire angekommen ist. Es bricht mir das Herz, wenn Jamie auf der Bettkante sitzt und sich, in Gedanken versunken, seine linke Hand reibt, die BJR vor mehr als zwanzig Jahren mit einem Hammer zerstört hat – eine immer bleibende und schmerzende Erinnerung an das, was ihm an sexueller Gewalt angetan wurde und das auch seiner Tochter widerfahren ist, obwohl er es zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß. Es zeigt uns, wie viel Schmerz Jamie schon ertragen hat und wie oft er schon seine Liebsten hat verlassen müssen, um sie vor Leid zu schützen und es ist wunderbar, dass ihm das Leben jetzt etwas von dem, was es ihm genommen hat, zurückgibt. „I dinna want her to return to her own time, Sassenach. … I wish she could stay here, too.“ gesteht er sich und Claire ein und ich kann es ihm nicht verdenken, dass er sich sehnlichst wünscht, dass Brianna für immer auf FR bleibt. Nicht nur, weil Jamie jeden Moment, in dem Brianna mit Claire zusammen ist, fühlt, was es seiner Frau bedeutet, ihre Tochter bei sich zu haben, sondern weil auch er Brianna in seiner Nähe, und nicht zweihundert Jahre entfernt, haben möchte. Jamie zeigt in dieser Nacht seine verletzliche Seite, weil er Claire seinen größten Wunsch offenbart, denn in ihrer Gegenwart kann er er selbst sein und seine Ängste und Schwächen zulassen und mit ihr seinen Schmerz und seine Sorgen teilen. „She is a gift, from me to you. And you to me.“ – diese Worte sagen alles aus, was man über Jamie und Claire als Paar und als Eltern wissen muss.

 

I didn’t fight him hard enough
Diese Episode wird nicht nur durch die Bienenjagd ihrem Titel “The Birds and The Bees” gerecht, sondern auch durch die vielen Vögel, die zu sehen sind, insbesondere das Vogelnest mit den Baby-Vögeln, das die perfekte Überleitung zur nächsten Szene ist, in der Brianna Claire ihre Schwangerschaft und ihre Vergewaltigung offenbart. Wenn Brianna ihr gesteht, dass Roger vielleicht nicht der Vater ihres Kindes ist, verurteilt Claire ihre Tochter nicht, obwohl es den Anschein hat, dass sie mit zwei Männern geschlafen hat, sondern bleibt ganz ruhig und hört ihr einfach weiter aufmerksam zu. Aber das, was Brianna ihr dann erzählt, wenn sie in Claires Armen zusammenbricht und die Tränen, den Schmerz und die Scham ungefiltert rauslässt, die sie schon seit Wochen quälen, trifft Claire wie ein Vorschlaghammer. Sie kann den Schock über die Vergewaltigung ihrer Tochter nicht verstecken und ihr “Oh my baby” bricht mir das Herz, denn ich muss unweigerlich an das denken, was Claire zu Marsali in der letzten Folge gesagt hat und was sie hier und jetzt durch die brutale Realität in Form der Vergewaltigung ihrer Tochter am eigenen Leib spüren muss, denn neben der Erfahrung ein Kind zu verlieren, ist das wohl eines der schlimmsten Dinge, die einer Mutter widerfahren können. Sie kann ihrer Tochter den Schmerz und den Scham für kein Opfer der Welt abnehmen, sondern sie kann nur für sie da sein und so sind ihre Worte “No, it’s not your fault.” das Einzige, das sie Briannas Selbstvorwürfen entgegensetzen kann. So sehr Claires Worte auch stimmen, ist es immer etwas anderes, etwas nur zu hören oder es am eigenen Leib zu spüren und von daher hoffe ich, dass Jamie Brianna, so wie im Buch, zeigen wird, dass sie sich niemals gegen Bonnet hätte zur Wehr setzen können.

Später in der Nacht, wenn Claire mit Jamie über Brianna reden möchte, denkt er, dass sein schlimmster Alptraum wahr wird und er sagt besorgt “She wants to leave.”, aber nur wenige Sekunden später wird ihm bewusst, dass es etwas Schlimmeres gibt, als seine Tochter gehen lassen zu müssen. Jamie ist sofort auf seinen Beinen und schaut sich nervös und unruhig um, weil er nicht weiß, wohin mit seinen Gefühlen, die auf ihn einbrechen, wenn er von Claire erfährt, dass Brianna vergewaltigt worden ist. Diese Nachricht trifft ihn doppelt hart, denn nicht nur, dass er Brianna nicht hat beschützen können, er kann ihr auch nicht den Schmerz abnehmen. Jamie weiß aus erster Hand, wie es sich anfühlt, missbraucht worden zu sein und vielleicht ist das schlimmer als die Hilflosigkeit, die man als Außenstehender hat, denn nur zu vermuten, wie es sich anfühlt und es wirklich gefühlt zu haben, sind zwei grundsätzlich unterschiedliche Dinge. So kann Jamie das, was Brianna passiert ist und das, was es mit ihrer Seele gemacht hat, genau nachempfinden und es ist so, als ob er Wentworth noch einmal durchleben muss:

»Es ist … schwer zu erklären. Es ist … es ist wie … ich glaube, es ist so, dass jeder eine Stelle in seinem Inneren hat, ein Geheimnis, das nur er selber kennt. Es ist wie eine kleine Festung, in der das Persönlichste wohnt, was man hat – vielleicht ist es die Seele, vielleicht das, was einen Menschen zu dem macht, der man ist – anders als andere.« Seine Zunge betastete unbewusst seine geschwollene Lippe, während er überlegte. »Man zeigt es eigentlich niemandem, es sei denn vielleicht jemandem, den man sehr liebt.« Seine Hand entspannte sich und legte sich um mein Knie. Jamies Augen waren wieder geschlossen, geschützt vor dem Licht. »Jetzt ist es so, als wäre … als wäre meine innere Festung mit Pulver in die Luft gesprengt worden – es ist nichts davon geblieben als Asche und ein rauchender Dachbalken, und das kleine nackte Wesen, das einmal darin gelebt hat, liegt wimmernd im Freien und versucht, sich unter einem Grashalm oder einem Blatt zu verstecken, aber … aber es … g-gelingt ihm nicht.«
(aus “Feuer und Stein” by Diana Gabaldon, Kapitel 36 “MacRannoch”)

Ich wünschte, wir hätten Jamies Reaktion auf Claires zweite Nachricht, dass ihre Tochter auch schwanger ist, sehen können, aber die Szene geht leider recht schnell in die nächste über.

Obwohl sich Brianna ihrer Mutter geöffnet hat, hat sie ihr nicht die ganze Wahrheit erzählt und so kommt es, wie es kommen muss und Claire findet durch Zufall ihren Ehering, den Bonnet ihr gestohlen und dessen Wiedererlangen Brianna teuer bezahlt hat. Claire konfrontiert ihre Tochter mit dem Ring und erfährt von ihr, dass Brianna von Bonnet und dem Überfall schon lange wußte, weil Ian es ihr auf dem Boot erzählt hat. Sie bittet Claire Jamie nichts über die Identität ihres Vergewaltigers zu erzählen, aus Sorge, dass ihr Vater Bonnet suchen wird und dieser Widerling ihm Leid zufügen könnte.

 

I have Eros
Die Inschrift “I love you a little. A lot. Passionately. Not at all.” in Briannas Armband gibt den aktuellen Status Quo ihrer Beziehung zu Roger wieder. Eigentlich weiß sie, dass er sie leidenschaftlich liebt und dass wütende Worte ihn nicht abhalten würden, zu ihr zurückzukommen, denn es war nur ein Streit, in dem beide aus Wut Dinge gesagt haben, die sie nicht so meinten. Es war nur ein Streit und kein Grund sich für immer zu trennen und Brianna würde mit mehr Lebenserfahrung wohl nicht an Roger zweifeln. Aber ihre Unerfahrenheit und Rogers plötzliches Verschwinden aus Wilmington lassen sie in dem Glauben zurück, dass Roger für immer fortgegangen ist und sich wahrscheinlich schon wieder im 20. Jahrhundert befindet. Wir aber wissen, dass er alles versucht hat, um sie am Morgen nach ihrem Streit zu finden, aber leider hat ihm Bonnet einen Strich durch die Rechnung gemacht, weil er ihn zwingt seinen Vertrag zu erfüllen und er mit ihm nach Philadelphia zu kommen hat. Obwohl ich glaube, dass Roger seine Lass seinen Gliedmaßen vorgezogen hätte, hat er keine Chance, sich Bonnets Anweisungen zu widersetzen, denn er wird von seinen Männer unmissverständlich aus der Taverne hinaus eskortiert. Aber Roger gibt niemals auf, beweist mehr Mut und Weitsicht als viele andere, wenn es um die Liebe ihres Lebens geht und so hält er nicht nur sein Versprechen, zu Brianna zurückzukehren, sondern er bittet Bonnet, seine Heuer in Form von Edelsteinen ausgezahlt zu bekommen, die Brianna und ihm eine Rückreise durch die Steine sichern sollen.
“You have Danu. I have Eros.” sagt Roger zu Bonnet und diese Aussage könnte als Überschrift über allen Dinge stehen, die er unternommen hat, um bei Brianna zu sein, seitdem er erfahren hat, dass sie durch die Steine gegangen ist. Jede Aktion hat er aus Liebe zu ihr gemacht und daher ist es nicht verwunderlich, dass er irgendwann auf FR auftaucht, um wieder mit seiner geliebten Frau zusammen zu sein.

Leider ist das der größte Fehler (naja,wenn ich an Morag und Band 5 denke, vielleicht der zweitgrößte), den Roger in seinem Leben gemacht hat und führt zu der schlimmsten Verwechslung aller Zeiten. Hatte ich letzte Woche noch Zweifel, wie die Serienverantwortlichen diese Szene um die MacKenzie/Wakefield-Verwechslung lösen wollen, bin ich mit der Art und Weise, wie sie es in dieser Episode umgesetzt haben, mehr als zufrieden, denn so, wie Lizzie Roger fälschlicherweise als den Mann, der Brianna vergewaltigt hat, identifiziert, brauchen wir keine Namensverwechslung.
Jamie hat von Bonnet eine harte Lektion gelernt, weil er sich von diesem Mann hat blenden und manipulieren lassen und ihm, gegen seine Instinkte, vertraut hat. Er hat nicht vor, diesen Fehler ein zweites Mal in seinem Leben zu machen und daher trifft sein erster brutaler Schlag den armen Roger völlig ohne Vorwarnung und wie aus dem Nichts. Hingegen der Buchversion dieser überaus schicksalhaften Verwechslung hat Roger in der Serie keine Chance sich zu verteidigen oder auch nur ein Wort an Jamie zu richten oder auch nur einen Schlag auszuteilen. Ich fand die TV Version, die ohne Worte auskommt, viel effektiver als die Szene im Buch, denn es ist unglaublich brutal und schockierend, wenn Jamie seine Tochter, die er gerade erst gefunden hat und die er nicht hat beschützen können, als es darauf ankam, mit aller Brutalität verteidigt. Ich bin genauso unvorbereitet wie Roger, wenn die Hölle in Form der größten Jamie-Fraser-Wut in Manier eines Wikinger-Berserkers über ihn hereinbricht. Auch wenn wir Jamie hauptsächlich als warmherzigen, liebevollen, zärtlichen und liebenswerten Mann kennen, erinnert uns diese Szene daran, dass JAMMF auch noch eine andere Seite hat, denn er ist ein Krieger, der die Seinen mit aller Macht beschützt, koste es, was es wolle. Dabei zuzusehen, wie Rogers attraktives Gesicht zu Brei geschlagen und wie diesem liebevollen und warmherzigen Mann so viel Unrecht angetan wird, macht mich fassungslos. Wie schon im Buch habe ich das dringende Bedürfnis, Jamie links und rechts zu ohrfeigen, ihn zu schütteln, bis er zur Vernunft kommt und ihm ins Gesicht zu schreien “Hör auf! DAS ist Roger!!!” Wenn ich vor lauter Mitleid mit Roger nicht mehr ertragen kann, was ich sehe, kommt Ian hinzu und gebietet Jamie Einhalt, nicht um Roger zu schonen, sondern nur, weil ein Wagen mit Siedlern an ihnen vorbeifährt. “Just get him out of my sight.” ist Jamies Antwort auf Ians Frage, was sie nun mit Briannas Vergewaltiger machen sollen und diese Worte sind der Beginn der schlimmsten Tortur, die sich Diana für Roger hat ausdenken können.
Das Einzige, was ich jetzt noch denken kann, ist “Poor Roger” und mit diesem spannenden Cliffhanger endet diese beeindruckende Folge.

 

Die Fraser Familie ist nach mehr als zwanzig Jahren das erste Mal vollständig vereint, aber dieses Aufeinandertreffen von Vater und Tochter ist weit von einem Treffen aus einem Märchenbuch entfernt und konfrontiert uns mit der Wahrheit, wie es ist, wenn ein Vater das erste Mal seine erwachsene Tochter trifft und wie lang und steinig der Weg zu einer echten Vater-Tochter-Beziehung ist. Wie so oft im OL Universum zeigt uns Diana kein Traumbild, sondern sie hält uns den Spiegel der Realität vor die Nase, denn das Leben ist nicht immer einfach und es herrscht auch nicht immer eitler Sonnenschein. Auch bekommen wir nicht immer das, was wir uns wünschen oder verdienen, aber jeder, der die Gabe hat, aus dem, was das Leben einem bietet, das Beste für sich zu machen, hat die besten Voraussetzungen, um glücklich zu werden. Ich kann es jedenfalls nicht erwarten, zu erfahren, wie es mit den Frasers weitergehen und was aus Roger werden wird und vor allem, wie und ob Jamies Taten seine Beziehung zu Claire und vor allem zu Brianna nachhaltig verändern werden.

Je suis prest!
@ Yvonne Pirch

 

Was mir auch noch gefallen, aber keinen Platz mehr in meiner Review gefunden hat:

  • Jamies Aussage “Smudged date. Unforgivable mistake by the printer.” hat mich schmunzeln lassen, denn zum einen erinnert sie uns an seine Zeit als Drucker in Edinburgh und zum anderen zeigt sie wieder einmal, das ein absoluter Perfektionist in JAMMF steckt, denn ihm wäre dieser unverzeihliche Fehler wohl nicht passiert.
  • Ich mag Claires Vorschlag, jedes Jahr für die nächsten zehn Jahre das Haus in der Nacht zum 21. Januar zu meiden und auch ihre Idee “We’ll make a holiday out of it.”. Zwar entkräftet Jamie mit seiner Anmerkung, dass sie auch schon bei BPC kein Glück hatten, den Verlauf der Geschichte zu ändern, Claires gut gemeinten Vorschlag. Aber Mark me, ich würde Claires Idee trotzdem eine Chance geben, denn man kann ja nie wissen…
  • Ich mag die Szene, in der Jamie und Brianna über das Tal schauen und sie über Daniel Boone spricht. Wenn Brianna bemerkt, dass sie Dinge erwähnt, die Jamie gar nicht wissen kann, entschuldigt sich wegen ihres Geschichtsausbruchs. Claires Reaktion darauf “He’s used to it.” bringt mich zum Lachen, weil Jamie solche Situationen wirklich zu Genüge kennt.
  • Schmunzeln musste ich auch über die Sequenz, in der Lizzie ein Auge auf Ian wirft und dieser es so gar nicht mitbekommt.
  • Sehr gut gefallen hat mir das Gespräch zwischen Claire und Brianna auf dem Boot, in dem sie sich über Roger und das Handfasting unterhalten, vor allem der Moment, wenn Claire “Over one argument?” fragt, denn ihre Lebenserfahrung sagt ihr, dass Roger, den sie als warmherzigen und verlässlichen Mann kennengelernt hat, Brianna niemals wegen eines Streits verlassen würde.

Behind The Scences (Drehbuch, Videos, etc.) Folge 409

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